Igemy 1Paar Frühling weiche Sole Mädchen Baby erste Wanderer Mode Schuhe Schmetterling Knoten Schuhe Rosa SCHyJsHNg

B071RN36BD
Igemy 1Paar Frühling weiche Sole Mädchen Baby erste Wanderer Mode Schuhe Schmetterling Knoten Schuhe Rosa SCHyJsHNg
  • Obermaterial: Leinwand
  • Innenmaterial: Synthetik
  • Absatzhöhe: 1
Igemy 1Paar Frühling weiche Sole Mädchen Baby erste Wanderer Mode Schuhe Schmetterling Knoten Schuhe Rosa SCHyJsHNg Igemy 1Paar Frühling weiche Sole Mädchen Baby erste Wanderer Mode Schuhe Schmetterling Knoten Schuhe Rosa SCHyJsHNg Igemy 1Paar Frühling weiche Sole Mädchen Baby erste Wanderer Mode Schuhe Schmetterling Knoten Schuhe Rosa SCHyJsHNg Igemy 1Paar Frühling weiche Sole Mädchen Baby erste Wanderer Mode Schuhe Schmetterling Knoten Schuhe Rosa SCHyJsHNg Igemy 1Paar Frühling weiche Sole Mädchen Baby erste Wanderer Mode Schuhe Schmetterling Knoten Schuhe Rosa SCHyJsHNg
MENU
MAGAZIN FÜR POP, POLITIK UND FEMINISMUS
Like usonFacebook
MENU

Konflikte können befreiend und hilfreich sein. Deshalb macht das Projekt Caring for Conflict sie zum Fokus.

15.06.18 > Kunst
Print-friendly

Wie gehen wir mit konfliktträchtigen Unterschieden und Machtverhältnissen um, ohne dass fliegende Teller Zerstörung anrichten? Antke Engel ist Leiterin des Berliner Instituts für Queer Theory und maßgeblich an der Planung und Durchführung des Projekts „Caring for Conflict“ und des Klirrr Festival – Queere Konfliktkulturen beteiligt. Engel erzählt im Interview, was es damit auf sich hat.

Von Sabine Rohlf

Was ist „Caring for Conflict“ und wer macht mit? Ausgegangen ist das Ganze vom Institut für Queer Theory und dem Kunstraum District. Wir wollten etwas gemeinsam machen, was Kunst und theoretische Reflektion zusammenzubringt, und zwar in Bezug auf die Frage: wie eigentlich umgehen mit gesellschaftlicher Heterogenität.

Aber ihr macht das nicht allein, oder? „Caring for Conflict“ ist ein Projekt mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wir hatten die Intuition, dass Kinder und Jugendliche mit einem hohen Maß an Konfliktfähigkeit oder Konfliktwissen ausgestattet sind – weil sie in ihren Schul- und Sozialkontexten mit vielfältigen Perspektiven konfrontiert sind.

Und wie sieht das konkret aus? Es gibt Angebote, die von unserer Seite, das heißt, von Künstler*innen oder Sozialpädagog*innen organisiert werden (oft in Kooperation) und die dann in den Jugendeinrichtungen oder Schulen in die Praxis umgesetzt werden. Die, die in den Projekten arbeiten, und die Jugendlichen, die sie als ihren Ort begreifen, gestalten dies gemeinsam. Das läuft seit einem Jahr und wird ein weiteres Jahr mit ähnlichen Projekten weitergehen.

Was lässt sich aus eurer bisherigen Projektarbeit lernen? Wir haben jetzt nicht das praktische Werkzeugpaket oder Kuchenrezept, mit dem sich Konflikte lösen lassen. Aber das ist auch nicht der Anspruch, dazu gibt es Mediation und Konfliktpädagogik und Regalmeter an Material und sehr sinnvolle Workshops. An all das knüpfen wir an, interessieren uns aber dafür, was aus queerfeministischer Perspektive zusätzlich einzubringen ist. Wichtig ist z. B., dass wir Konflikte als produktiv ansehen, dass es nicht darum geht, sie zu überwinden und einen konfliktfreien Zustand zu erreichen. Vielmehr möchten wir Formen des Umgangs mit ihnen entwickeln, die (strukturelle) Gewalt abbauen. Üblicherweise werden Konflikte entweder unter den Teppich gekehrt oder mit Polemik (Diffamierung, Hate Spech) und Gewalt beantwortet. Doch Konflikte können den kritischen Umgang mit Machtverhältnissen eröffnen.

Deswegen das „Caring“? Sollten wir deshalb Konflikte umsorgen? Die feministische Care- oder Sorgepraxis weiß, dass wir alle aufeinander angewiesen sind, dass autonome Individuen eine Illusion sind. Es geht darum, miteinander Sorgeverhältnisse zu schaffen, die aufmerksam damit umgehen, dass Asymmetrien, Ungleichgewichte bestehen. Gleichzeitig geht Care immer mit Erschöpfung einher. Welche Kontexte braucht es, um das kollektiv abzufedern?

4 Jahren ago
von Florian
5 Min. Lesezeit
Geschrieben von Florian

Nehmen wir dieses Zitat ernst, wäre es ein Armutszeugnis für die Menschheit. Von 2000 bis 2012 ist die Welt um 1,5 Millionen Quadratkilometer Wald ärmer geworden , fand das Forscherteam um Matthew Hansen raus. Das entspricht einer Fläche, die 4 Mal so groß ist wie Deutschland .

Die Mehrheit des Waldverlustes ist im Regenwald entstanden, insb. in Indonesien. Die wesentlichen Gründe für die Abholzung : Nutzholz, Brennholz, Viehzucht, Landwirtschaft (insb. Palmöl), Infrastrukturprojekte (Siedlungen, Industrielagen, Wasserkraftwerke) und Abbau von Bodenschätzen (Kupfer, Mangan, Nickel, Zink, Bauxit, Gold oder Eisenerz).

Eine Weiterentwicklung des Abholzungstrends wäre katastrophal für die Menschheit. Denn schon jetzt ist zu viel Wald für ein funktionierendes NATURINO E FALCOTTO 2009091 SNEAKERS Kinder Tortora jUXwdk
verloren gegangen. Zudem sind Abholzung und und eine im Anschluss veränderte Flächennutzung ungefähr für 20% aller menschgemachten Treibhausgase verantwortlich.

Was ist genau ein Wald?

Gemäß der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) wird Wald als eine Vegetationsform von Bäumen definiert, die mindestens sieben Meter hoch sind und zehn Prozent des Bodens beschatten. Es kann sich dabei um einen Jahrhunderte alten Regenwald oder auch um einen wirtschaftlich genutzten Forst handeln. Es ist daher bei dieser Definition Vorsicht geboten , denn sie sagt nichts über die Ursprünglichkeit eines Waldes aus.

Warum ist ein Wald mehr als Holz?

Der Baum ist wesentlich mehr als ein Schattenspender und wesentlich mehr als ein Holzlieferant. Ein Wald hat einen signifikanten Einfluss auf unser Ökosystem.

Bindung von CO2

Der Baum gibt uns Menschen den Rohstoff Holz. Allerdings bindet der Baum auch das von uns in viel zu hohen Mengen ausgestoßene CO2. Der wesentliche Treiber für den Mensch-gemachten Klimawandel ist damit das Lebenselixier eines Baums. Um das zu erlauben, müssen wir die Bäume aber wachsen lassen. Verbrennen wir sie ist das gebundene CO2 wieder in der Atmosphäre. Die Bäume und der Boden auf dem sie stehen nehmen nahezu 25% unseres ausgestoßenen CO2 auf.

Niederschlag

In stark bewachsenen Wald-Regionen ist doppelt so viel Niederschlag wie in kahlen Regionen fanden die Forscher D. V. Spracklen , S. R. Arnold und C. M. Taylor heraus. Abholzung fördert Dürren und steigert die Waldbrandgefahr des restlichen Waldes.

Wasserkreislauf

Entlang der Wurzeln der Bäume kann das Wasser bis zum Grundwasser absinken, verdunstet somit nicht wieder und kann so Trinkwasser werden (siehe auch Spracklen et al.). Bäume mit langen Wurzeln können zudem Wasser aus hohen Tiefen nach oben befördern und die Feuchte förmlich ausschwitzen. Davon profitieren auch die restlichen Pflanzen, die Landwirtschaft und die Tiere in der Umgebung.

Lebensraum für Tiere

Die Studie von William Laurance von der James Cook University belegt den „Kollaps der Artenvielfalt“ durch den Verlust von Waldflächen, denn der Wald ist ihr Lebensraum. Zudem werden vielfach noch gejagt. Zum Beispiel: Der Asiatische Elefant hat bereits 95% seines ursprünglichen Verbreitungsgebiets eingebüßt und in Malaysia sind in Teilen 20% der Vogelarten und 50% der Affen verschwunden.

Dabei braucht der Wald auch die Tiere, denn sie verbreiten durch das Essen der Früchte und das Ausscheiden über den Kot die Samen der Bäume.

Lebensraum für Menschen

Was häufig vergessen wird. In den tropischen Waldgebieten leben rund 300 Millionen Menschen, darunter mehr als 200 indigene Völker. Durch die Abholzungen wird auch ihnen ihre traditionelle Art des Lebens genommen. Wir lassen ihnen keine Wahl und zwängen ihnen den „modernen“ Lebensstil auf.

Unsere Möglichkeiten

Die genannten Funktionen eines Waldes machen deutlich wie lebenswichtig der Baum für die Menschheit und wie entscheidend daher Aufforstung und eine nachhaltige Forstwirtschaft sind .

Eine Umkehr dieses Trends ist möglich. Brasilien verzeichnet bereits erste Erfolge in der Aufforstung und konnte die Abholzung reduzieren. Eine Gesetzesänderung im 2012 hat die Abholzung aber wieder erhöht. Es wichtig, dass dort ein Umdenken stattfindet und der Wald einen größeren wirtschaftlichen Nutzen als dessen Abholzung bietet. Der Erhalt ursprünglicher Wälder, insb. des Regenwaldes, sollte immer an erster Stelle und die Aufforstung an zweiter Stelle stehen. Denn bis ein ursprünglicher Wald aufgeforstet ist vergehen ca. 20-30 Jahre.

Wir können in Deutschland insbesondere folgende Dinge tu n:

Wem fällt noch etwas ein? Wer kennt noch unterstützenswerte Organisation, die Wälder schützen und aufforsten?

Interaktive Grafiken

Das nachfolgende Video (16 sec) zeigt den Verlust des Baumbestandes am Beispiel Indonesiens in Riau im Zeitverlauf (Forest Loss in Riau).

„Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des Einzelnen.“ (Alexander von Humboldt, deutscher Naturforscher, 1769-1859)

Erweiterte Suche

von by Dieter Gosewinkel Original auf Original in Deutsch , angezeigt auf displayed in 7 Farben blinken USBLadesportschuhe der Spinne Kinder Freizeitschuhe leuchtende Schuhe Größe28 EU Jugend yCC6U19m
Published Erschienen : 2010-12-03

"Zivilgesellschaft" hat als Begriff und Konzept seit 1989 in der deutschen und europäischen Geschichtswissenschaft einen starken Aufschwung erfahren. Einer kombinierten Definition handlungs- bzw. bereichsbezogener Kriterien zufolge ist Zivilgesellschaft ein Bereich des Handelns zwischen Privatsphäre, Wirtschaft und Staat, in dem ein normativer Minimalkonsens existiert, der in Toleranz, Fairness und Gewaltlosigkeit besteht. Kritik richtet sich gegen den normativen Gehalt des Konzepts, die angeblich mangelnde Beachtung von Fragen der Religion und der Geschlechterdiskriminierung sowie die Behandlung von Staat und Wirtschaft als eines bloßen Gegenparts der Zivilgesellschaft. Als Leitkonzept empirischer Forschung hingegen hat Zivilgesellschaft die historische Erforschung von Leistung und Grenzen des Assoziationswesens sowie den historischen Gesellschaftsvergleich über die Grenzen Westeuropas hinaus vorangebracht.

Entwicklung eines Forschungsthemas

An der Wende zu den 1990er Jahren begann in Deutschland wie auch in anderen europäischen Ländern ein neuer Topos in die geschichtswissenschaftliche Debatte vorzudringen: Zivilgesellschaft. Die Aufhebung der politischen Teilung Europas 1989 führte ehemals oppositionelle Diskurse zur Zivilgesellschaft im östlichen Teil mit neuen Ansätzen politisch-theoretischer Grundsatzdiskussion in Westeuropa zusammen und eröffnete ein neues Feld des politischen und wissenschaftlichen Diskurses. Seit dem Ende der 1990er Jahre begannen zahlreiche Qualifikationsarbeiten und weitere Veröffentlichungen das Thema in breitem Umfang für die historische Forschung zu erschließen. Auch der Deutsche Historikertag 2002 griff das Thema in einer Sektion auf.

1

Das Konzept und Thema Zivilgesellschaft hat damit in der deutschen Geschichtswissenschaft an Ausstrahlung gewonnen, die insbesondere von Berliner Forschungseinrichtungen ausging. Dies verweist auf die Vielschichtigkeit der Gründe und Antriebskräfte, die zumeist neben den innerwissenschaftlichen Faktoren die Etablierung eines neuen Forschungsthemas begünstigen. In Berlin zeigten sich der politische Umbruch des gesamten europäischen Kontinents 1989 und dessen Folgen für die Umgestaltung der Wissenschaft, ihrer Institutionen und Themen besonders deutlich. Das Bewusstsein, in der Mitte Europas das Ende einer geographischen Spaltung des Kontinents zu erleben, die seit 1917 zugleich eine zutiefst politisch-ideologische gewesen war, verstärkte das Bedürfnis nach einem neuen wissenschaftlichen Konzept, das auch in sprachlicher Hinsicht durch eine Wortneuschöpfung den Umbruch und Epochenwechsel zu erfassen vermochte. Der Neologismus "Zivilgesellschaft" in der politischen Sprache verweist gerade auf die politischen Ursprünge und Intentionen dieser Neuprägung, die später ihren Weg in die deutsche Wissenschaftssprache nahm. Die Neuschöpfung "Zivilgesellschaft" und die entsprechenden Begriffe in der Sprache der ost- und mitteleuropäischen Opposition bezogen Position gegen das bestehende und verkrustete politische System, für individuelle Freiheit und politische Selbstbestimmung gegen staatliche Unterdrückung und Gängelung. In diesem politischen Kampf, der mit der Besetzung der politischen Semantik durch eine außer- und antistaatliche Bewegung geführt wurde, waren die klassischen Konzepte der westeuropäischen politischen Begrifflichkeit, vor allem das englische "civil society", nicht nur zentraler ideengeschichtlicher und politischer Bezugspunkt, sondern wohl auch Ausgangspunkt eines politischen Ideentransfers für den Kampf um Freiheit.

https://josopon.wordpress.com/2015/09/08/das-versagen-der-jungen-welt-aufforderung-zu-einem-offenen-gespraech/

In dieser Sache erreichte mich inzwischen eine Nachricht von Rolf Eckhard, aus der ich folgendes zitiere:

Dr. Muriel Asseburg ist Senior Fellow in der SWP-Forschungsgruppe Naher/Mittlerer Osten und Afrika. Sie vertritt in diesem SWP-Aktuell 61 August 2017 nur ihre persönliche Meinung.

Dr. Muriel Asseburg »Shrinking spaces« in Israel

Die Verengung demokratischer Spielräume, die Verfestigung der Besatzung und stete Menschenrechtsverletzungen erfordern einen europäischen Paradigmenwechsel“

Die Verengung demokratischer Spielräume, die Verfestigung der Besatzung und stete Menschenrechtsverletzungen erfordern einen europäischen Paradigmenwechsel“

„Israel nimmt seit jeher für sich in Anspruch, die einzige Demokratie im Nahen Osten zu sein. Allerdings dominieren in der aktuellen Regierungskoalition aus rechten, ultraorthodoxen und nationalreligiösen Parteien Kräfte, die illiberale Positionen vertreten und die jüdische Dominanz im gesamten »Eretz Israel« (also in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten) akzentuieren wollen. Demgemäß bemüht sich die Regierung erstens, die jüdischen Elemente im Selbstverständnis Israels noch stärker zu gewichten als bislang. Zweitens treibt sie die Siedlungspolitik in den besetzten Gebieten und deren De-facto-Annexion voran. Drittens engt sie die Spielräume für Israels Zivilgesellschaft und Opposition zunehmend ein. Deutschland und die EU sollten gegenüber Israel auf die Durchsetzung internationalen Rechts, eine Verbesserung der Menschenrechtslage und die Bewahrung von Handlungsräumen für die Zivilgesellschaft hinwirken. Dabei sollte die Achtung menschen- und völkerrechtlich verbriefter Rechte einer Konfliktregelung nicht länger nachgeordnet werden.[…]“

Siedlungspolitik Verbesserung der Menschenrechtslage Handlungsräumen für die Zivilgesellschaft

https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/2017A61_ass.pdf

Freue mich über Kommentare hier.

Jochen

Gefällt mir Lade…

Das Versagen der JUNGEN WELT - Aufforderung zu einem offenen Gespräch

Da ich die junge Welt regelmäßig lese und auch hier gelegentlich Artikel daraus wiedergebe, gestatte ich mir, auch die folgenden kritischen Anmerkungen wiederzugeben. Ich werde die junge Welt allerdings auch weiterhin regelmäßig lesen und mein Abo nicht kündigen, denn es gibt wenig Alternativen zu ihr. Eine Diskussion um Mahnwachen und…

In "A.Schwarzer"

SMITHROAD Damen Mädchen Outdoor Winterstiefel Snowboots Schnee Warmfutter Winterschuhe 33 Khaki iMcbpIFw7

Karin Leukefeld, Reporterin in Syrien, in der jungen Welt: https://www.jungewelt.de/artikel/332223.raketen-gegen-syrien.html Mir ist wichtig, wieder einmal darauf hinzuweisen, dass Israels als "vorbildliche Demokratie" gepriesene Staatsverfassung NICHT wie z.B. das Grundgesetz den Gleichheitsgrundsatz vor dem Gesetz enthält. Nichtjuden werden dort ohne Schutz der Gerichtsbarkeit diskriminiert wie seinerzeit Schwarze in Rhodesien. Wer in…

In "Überwachungsstaat"

Zeit der Verleumder - Antisemitismusvorwurf als Waffe gegen Linke

Wichtige Einschätzung im Neuen Deutschland. Sogar ich musste mich diesem Vorwurf aussetzen, weil ich mir erlaubt habe, den israelischen Staat als Apardheitsstaat zu kritisieren, der die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz eben NICHT in seiner Verfassung garantiert; und weil ich Leute zu Wort kommen lasse (Albrecht Müller), die andere…

In "Ethik"

Seit Jahren wende ich mich gegen die Gleichsetzung Kritik am Zionismus=Kritik an Israel=Antisemitimus – in unmittelbarer Auseinandersetzung mit Protagonisten der sog. Antideutschen, der zionistischen Politik und mit der gedanklichen Konstruktion selbst. Diese Gleichsetzung verneint die Erkenntnis, dass der Faschismus/die europäischen Faschismen nicht gegründet waren auf „Rassismus“ sondern auf den Kapitalismus, die hemmungslose Ausbeutung und weltumspannende Wirtschaftsinteressen. Die Ausgrenzung der „Minderwertigen“, ist in diesem System des Wirtschaftens gemeinsame „Werte“grundlage. In Nazideutschland hat diese Ausgrenzung der Minderwertigen ihren Ausdruck auch in der Judenvernichtung gefunden. Die planmäßige Vernichtung anderer Gruppen wie Sinti und Roma, die Vernichtung sog. lebensunwerten Lebens, asozialer Berufsverbrecher und der politischen Gegner war begründet in diesem wirtschaftlichen Interesse und wird sehr gerne unter den Tisch gekehrt, wäre sie doch ein deutlicher Beleg dafür, dass es den Nazis viel umfassender um Ausbeutung und Unterdrückung ging. Die sog. Antideutschen finden in der LINKEN, in den mit ihr sympathisierenden Medien, in ihrer politischen Stiftung und sogar in der VVN-BdA relativ großen Zuspruch. Einen so großen Zuspruch, dass ich mich mittlerweile ernsthaft frage, wie lange ich als Linke Bestrebungen mittragen kann, deren Unterstützer in weiten Teilen den Interessengegensatz zwischen Kapital und Arbeit herunterspielen und sich auf Spielwiesen tummeln, die die o. g. allgemeine Ausbeutung im Interesse des Finanzkapitals völlig aus den Augen verlieren. Ein Bezug auf den Interessengegensatz ist bestenfalls vereinzelt noch im Parteiprogramm zu finden, in politischen Stellungnahmen, zur Begründung von Forderungen wird er aber nur noch sehr selten als Argument herangezogen. In Zusammenhang mit dem anstehenden Antikriegstag betone ich diese Aussage aus dem „Schwur von Buchenwald“: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“ Die wesentlichste Grundlage faschistischer Herrschaft war und ist der Kapitalismus. Der Kampf gegen Rassismus und Militarismus wird eine neue Welt des Friedens und der Freiheit nicht herbeiführen, wenn er den grundlegenden Interessengegensatz vernebelt. Der Einsatz gegen die Durchsetzung der Kapitalinteressen – auf allen Ebenen, an allen Orten – ist und bleibt der entscheidende Punkt.

Beliebte Posts

Design "Wasserzeichen". Powered by Blogger .